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Soldat mit helmmontiertem binokularem Nachtsichtgerät AN/PVS-31 und Karabiner mit Ziellaser
Foto: I. Cantrell / U.S. Marine Corps
Fachartikel · Nachtsichttechnik · Teil 1

Nachtsichtgeräte einordnen: Röhrengenerationen, FOM und Waffenrecht

Teil 1 der SerieThe standard of proof.

Binokulares Nachtsichtgerät AN/PVS-31 am Helm, dazu ein Ziellaser AN/PEQ-16 am Karabiner. Foto: Cpl. Isaac Cantrell, U.S. Marine Corps (VIRIN 200109-M-WB494-589), gemeinfrei als Werk der US-Bundesregierung, über Wikimedia Commons. Bearbeitung (Schwarz-Weiß, Ränder abgedunkelt): PROBATUM.

Was ein Nachtsichtgerät tatsächlich leistet, lässt sich weder an seiner Gehäuseform noch an einer einzelnen Zahl ablesen. Entscheidend ist das Zusammenspiel von Sensor, Optik, Elektronik und Beobachtungsbedingungen. Dieser Beitrag schafft die Grundlage für eine sachgerechte technische und rechtliche Bewertung.

Autor
Moritz Krautscheid
Stand
10. Oktober 2026
Serie
Nachtsichttechnik, Teil 1
Lesezeit
12 Minuten
Art
Redaktionelle Fassung mit Quellenverzeichnis

Dunkelheit bedeutet im Freien meist nicht, dass überhaupt keine Strahlung vorhanden ist. Mond, Sterne, atmosphärisches Leuchten und künstliche Quellen liefern schwache Beleuchtung. Ein Restlichtverstärker nutzt einen Teil dieser Strahlung. Er erzeugt die Bildinformation nicht aus dem Nichts. In einem vollständig abgeschirmten Raum ohne passende Strahlung bleibt auch seine Fähigkeit zur passiven Beobachtung begrenzt.

Monochrome Nachtaufnahme eines Waldrands mit Wiese und Feldweg unter bedecktem Mondlicht
Was dem Auge als Dunkelheit erscheint, enthält Restlicht: Mond, Sterne und Himmelsleuchten. Genau diesen Anteil nutzt ein Bildverstärker. Eigenes Creative, KI-generiert, PROBATUM. Keine Aufnahme durch ein Nachtsichtgerät und kein Messbild.

Drei Technologien, drei Arten von Information

Unter dem Begriff Nachtsicht werden Geräte zusammengefasst, die physikalisch Unterschiedliches tun. Die analoge Bildverstärkung arbeitet mit reflektiertem sichtbarem Licht und nahem Infrarot. Die digitale Nachtsicht erfasst dieselbe Strahlung über einen elektronischen Bildsensor und gibt sie auf einem Display aus. Ein Wärmebildgerät erfasst dagegen thermische Infrarotstrahlung und macht Temperatur- und Emissionsunterschiede sichtbar. Wer die Geräte vergleicht, muss zuerst klären, welche dieser drei Informationen die Sehaufgabe überhaupt verlangt.

Abb. 1 · Technologien

Was die drei Technologien erfassen

Bildverstärkung, digitale Nachtsicht und Wärmebild nutzen verschiedene Teile des Spektrums. Die Leiste unten zeigt die ungefähre Lage der genutzten Wellenlängenbereiche auf einer logarithmischen Skala.

01

Analoge Bildverstärkung

ErfasstReflektiertes sichtbares Licht und nahes Infrarot, abhängig von der Photokathode.
Typische KonsequenzDas Bild zeigt beleuchtete Strukturen. Ohne ausreichendes Eingangssignal sinkt die nutzbare Information.
ca. 400 bis 900 nm
02

Digitale Nachtsicht

ErfasstReflektiertes Licht, erfasst durch einen elektronischen Bildsensor.
Typische KonsequenzVerarbeitung und Display erlauben Aufzeichnung und Einblendungen. Belichtung und Latenz sind zu beachten.
ca. 400 bis 1.000 nm
03

Wärmebild

ErfasstThermische Infrarotstrahlung, bei vielen tragbaren Geräten im langwelligen Bereich.
Typische KonsequenzTemperatur- und Emissionsunterschiede werden sichtbar. Ein Wärmebild ist kein gewöhnliches Schwarz-Weiß-Foto.
ca. 8 bis 14 µm
Wellenlänge
Analoge BildverstärkungDigitale NachtsichtWärmebild300 nm700 nm1 µm3 µm8 µm20 µm
Schematische Darstellung. Die angegebenen Bereiche sind Näherungen und hängen von Photokathode, Sensor und Optik des konkreten Geräts ab. Grundlage: Hamamatsu, Herstellerangaben SIONYX sowie Teledyne FLIR (Quellen 1, 5 bis 7). Grafik: PROBATUM.

Die Unterschiede reichen bis in die Optik hinein. Bei der digitalen Nachtsicht bilden Sensor, Signalverarbeitung und Display die Bildkette; SIONYX nennt für das OPSIN einen CMOS-Sensor samt Display.5 Eine Wärmebildkamera benötigt dagegen auf ihren Infrarotbereich abgestimmte Optiken, weil herkömmliches Fensterglas für typische langwellige Wärmebildsysteme weitgehend undurchlässig ist.6 Nebel, Regen und geringe thermische Kontraste können ihre Reichweite zusätzlich begrenzen.7

Von Photonen zum sichtbaren Bild

Im Objektiv wird die Szene auf die Photokathode abgebildet. Diese löst aus einfallenden Photonen Elektronen aus. Eine Mikrokanalplatte vervielfacht die Elektronen durch Sekundäremission in zahlreichen engen Kanälen. Der Phosphorschirm wandelt den verstärkten Elektronenstrom wieder in sichtbares Licht um. Das Okular macht dieses Ausgangsbild für das Auge zugänglich. Eine Hochspannungsversorgung stellt die dafür nötigen elektrischen Potentiale bereit.1

Intensität und räumliche Verteilung des Eingangssignals werden dabei in ein helleres Ausgangsbild übertragen. Rauschen, Streuung und Verluste begrenzen die Abbildung. Mehr Ausgangshelligkeit bedeutet deshalb nicht automatisch mehr erkennbare Details. Objektiv und Okular gehören zum Gesamtsystem; sie sind keine Bestandteile der Vakuumröhre, entscheiden aber mit darüber, welche Leistung der Röhre beim Beobachter ankommt.

Abb. 2 · Funktionsprinzip

Die Bildkette eines Restlichtverstärkers

Vom einfallenden Restlicht bis zum sichtbaren Ausgangsbild. Objektiv und Okular gehören zum Gerät, nicht zur Vakuumröhre; die Hochspannung wirkt an deren Elektroden.

Bildverstärkerröhre im Studiolicht, zylindrisches Gehäuse mit Metallringen und schwach grün leuchtendem Ausgangsfenster
Bauform einer Bildverstärkerröhre: zylindrisches Metall-Keramik-Gehäuse, Eintrittsfenster links, Austrittsfenster rechts. Eigenes Creative, KI-generiert, PROBATUM. Keine Produktaufnahme und kein Nachweis einer konkreten Ausführung.
0102030405BildverstärkerröhreHochspannungsversorgungRestlichtSichtbares Bild
01

Objektiv

Sammelt das schwache Umgebungslicht und bildet die Szene auf die Photokathode ab.
02

Photokathode

Löst aus einfallenden Photonen Elektronen aus. Ihre spektrale Empfindlichkeit bestimmt, welches Licht überhaupt zum Bild beiträgt.
03

Mikrokanalplatte

Vervielfacht die Elektronen durch Sekundäremission in zahlreichen engen Kanälen. Die räumliche Bildinformation bleibt dabei weitgehend erhalten.
04

Phosphorschirm

Wandelt den verstärkten Elektronenstrom zurück in sichtbares Licht. Der verwendete Phosphor bestimmt die Bildfarbe, etwa P43 oder P45.
05

Okular

Macht das Ausgangsbild für das Auge zugänglich. Sichtfeld, Fokus und Augenabstand gehören zur Systemleistung.
Schematische Darstellung nach dem Prinzip der Bildverstärkung mit Mikrokanalplatte (Quelle 1). Keine Konstruktionszeichnung: Strahlenwege, Abstände und Bauteilgrößen sind nicht maßstäblich. Grafik: PROBATUM.

Generationen: Technologie statt Rangordnung

Die verbreiteten Generationenbezeichnungen stammen aus der historischen Entwicklung und aus US-amerikanischen militärischen Spezifikationen. Sie erklären wichtige Konstruktionsunterschiede. Sie liefern aber weder ein individuelles Prüfprotokoll noch eine Garantie für die Leistungsfähigkeit eines kompletten Geräts.2

Gen 1: Verstärkung ohne Mikrokanalplatte

Gen-1-Röhren arbeiten mit einer Photokathode und Elektronenoptik, jedoch ohne die für spätere Bauarten typische Mikrokanalplatte. Historisch gab es auch kaskadierte Verstärker. Geräte dieser Entwicklungslinie können stärkere Randverzeichnungen und eine geringere Nutzbarkeit bei schwacher Beleuchtung zeigen. Eine IR-Zusatzbeleuchtung hilft nur, wenn die Szene damit tatsächlich beleuchtet wird und das Gerät die Wellenlänge erfasst.2

Gen 2 und Gen 3: zwei Photokathodenfamilien

Mit Gen 2 wurde die Mikrokanalplatte eingeführt. Multialkali-Photokathoden bilden eine wesentliche Grundlage dieser Technik. Gen 3 kombiniert die Mikrokanalplatte mit einer Galliumarsenid-Photokathode. Die spektrale Empfindlichkeit ist dabei der zentrale Unterschied: Sie bestimmt, wie effizient Licht unterschiedlicher Wellenlängen zum Bild beiträgt.123

Moderne Weiterentwicklungen verändern Photokathoden, Kanalstrukturen und Stromversorgungen. Deshalb reicht es nicht, einen heutigen hochwertigen Multialkali-Verstärker mit einem historischen Gen-2-Gerät gleichzusetzen. Ebenso gibt es innerhalb der GaAs-Familie unterschiedliche Leistungs- und Fertigungsstände.

Gen 2+, 4G und 5G richtig lesen

Gen 2+ ist keine überall einheitlich definierte Leistungsstufe. Photonis bezeichnet seine 4G-Technik als Hybrid-Multialkali, kurz HyMa. 4G und die heute von Exosens angebotene Plattform 5G sind herstellereigene Produktbezeichnungen. Sie sind nicht mit einer allgemein anerkannten Gen 4 oder Gen 5 gleichzusetzen.34

Exosens nennt für 4G einen Mindest-FOM von 1.800 und für 5G von 2.500. Das sind Herstellerangaben für die jeweiligen Produkte. Daraus folgt keine universelle Überlegenheit gegenüber sämtlichen anders bezeichneten Röhren. Für eine Bewertung sind die konkrete Ausführung und ihr Datenblatt maßgeblich.4

Abb. 3 · Entwicklungslinien

Röhrengenerationen im Überblick

Die wesentliche Abgrenzung verläuft zwischen Verstärkeraufbau, Photokathodenmaterial und konkreter Ausführung. Die Reihenfolge bildet die historische Entwicklung ab, keine Qualitätsrangfolge.

Vier Bildverstärkerröhren nebeneinander im Studiolicht, mit unterschiedlichen Gehäuseformen und Ringmustern
Vier Röhren nebeneinander. Die äußere Bauform lässt die Entwicklungslinie nicht erkennen; maßgeblich sind Photokathode, Verstärkeraufbau und Ausführung. Eigenes Creative, KI-generiert, PROBATUM. Keine Produktaufnahme und keine Zuordnung zu bestimmten Generationen.

Gen 1

Frühe Verstärkertechnik
Photokathode
Frühe Materialien, etwa S20
Mikrokanalplatte
Keine
Ionenbarriere
Nicht einschlägig
  • Erste passive Nachtsichtgeräte mit elektronischer Bildverstärkung
  • Teilweise mehrere kaskadierte Verstärkungsstufen
  • Vergleichsweise aufwendige Bauweise, eingeschränkte Bildqualität

Gen 2

Einführung der Kanalplatte
Photokathode
Multialkali
Mikrokanalplatte
Ja
Ionenbarriere
Nicht einschlägig
  • Elektronische Signalvervielfachung durch die Mikrokanalplatte
  • Breitere spektrale Empfindlichkeit als frühe Materialien
  • Kompaktere Bauweise, deutliche Leistungssteigerung gegenüber Gen 1

Gen 3

GaAs-Photokathode
Photokathode
Galliumarsenid (GaAs)
Mikrokanalplatte
Ja
Ionenbarriere
filmed, thin-filmed oder unfilmed
  • Hohe Empfindlichkeit im sichtbaren und nahen Infrarotbereich
  • Weiterentwickelte Elektronik, etwa Auto-Gating
  • Unfilmed ist eine Ausführung innerhalb Gen 3, keine eigene Generation

4G / 5G

Herstellereigene Plattformen
Photokathode
Hybrid-Multialkali (HyMa)
Mikrokanalplatte
Ja
Ionenbarriere
Herstellerabhängig
  • Produktbezeichnungen von Photonis beziehungsweise Exosens
  • Angegebener Mindest-FOM: 1.800 für 4G, 2.500 für 5G
  • Keine Gleichsetzung mit einer offiziell definierten Gen 4 oder Gen 5

Die Röhrengeneration allein belegt keine konkrete Bildqualität.

Schematische Übersicht nach Hersteller- und Herstellerleitfadenangaben (Quellen 2 bis 4). Für 4G ist die HyMa-Zuordnung durch eine Photonis-Primärquelle belegt; die öffentlich zugängliche 5G-Produktseite legt nicht sämtliche konstruktiven Details offen. Die gemeinsame Spalte 4G/5G ersetzt kein produktspezifisches Datenblatt. Grafik: PROBATUM.

Leistungskennzahlen: Datenblätter sachgerecht lesen

Eine Röhre lässt sich nicht durch einen einzigen Wert charakterisieren. Zunächst ist zu klären, ob ein Datenblatt garantierte Mindestwerte, typische Serienwerte oder Messwerte der individuellen Röhre angibt. Vergleiche benötigen außerdem nachvollziehbare Einheiten und Prüfbedingungen. Für das äquivalente Hintergrundsignal EBI etwa ist ein Zahlenwert ohne Größenordnung, Einheit und Temperaturangabe irreführend.189

Abb. 4 · Kennzahlen

Was die Werte im Datenblatt aussagen

Jede Kennzahl beschreibt genau einen Aspekt unter festgelegten Bedingungen. Die rechte Spalte nennt die Grenze, an der die Aussage endet.

Auflösunglp/mm
Wie fein ein Linienmuster an der Röhre noch getrennt erkennbar ist.Die Grenzauflösung im Zentrum ist keine Erkennungsreichweite des vollständigen Geräts.
SNR
Signal-Rausch-Verhältnis unter festgelegten Messbedingungen.Der Zahlenwert beschreibt keinen konstanten Bildeindruck bei jeder Beleuchtung.
FOMSNR × lp/mm
Produkt aus Signal-Rausch-Verhältnis und Grenzauflösung.Verdichtet zwei Parameter. Andere Eigenschaften der Röhre bleiben unberücksichtigt.
EBIlm/cm²
Auf den Eingang bezogenes äquivalentes Hintergrundsignal bei fehlender Beleuchtung.Einheit und Temperatur beachten. Niedriger ist bei sonst gleichen Bedingungen günstiger.
Halomm
Heller Bereich um eine helle Punktquelle.Benötigt definierte Quelle und Messverfahren. Nicht mit jeder Form von Überstrahlung gleichzusetzen.
Gaincd/m²/lx
Verhältnis von Ausgangs- zu Eingangssignal in der angegebenen Messkonvention.Röhrenverstärkung und Systemverstärkung sind verschiedene Größen.
Spektrale EmpfindlichkeitmA/W
Reaktion der Photokathode in Abhängigkeit von der Wellenlänge.Ein breiterer Bereich bedeutet nicht automatisch höhere Empfindlichkeit an jedem Punkt.
Begriffsgrundlagen: Hamamatsu (Quelle 1), ISO-Vokabularentwurf (Quelle 8) und Hersteller-Glossar GSCI (Quelle 9). Die ISO-Quelle wird als Begriffsquelle genutzt, nicht als Nachweis einer Prüfzertifizierung. Einheiten sind übliche Angaben und können je nach Messkonvention abweichen. Tabelle: PROBATUM.

Was gleicher FOM bedeuten kann

Ein Rechenbeispiel: SNR 30 mal 64 lp/mm ergibt einen FOM von 1.920. SNR 24 mal 80 lp/mm ergibt ebenfalls 1.920. Beide Röhren haben damit denselben Produktwert, aber unterschiedliche Einzelwerte. Die eine rauscht weniger, die andere löst feiner auf. Welches Profil für eine konkrete Sehaufgabe günstiger ist, lässt sich allein aus dieser Rechnung nicht bestimmen.

Abb. 5 · Leistungsprofile

Gleicher FOM, verschiedene Leistungsprofile

FOM = SNR × Auflösung (lp/mm)

Zwei Röhren mit identischem FOM, aber unterschiedlichen Einzelwerten. Beide Ansichten zeigen dieselbe Ausgangsszene; Schärfe und Rauschen sind zur Veranschaulichung gezielt verändert.

Röhre A

Höheres SNR, geringere Auflösung
SNR
30
Auflösung lp/mm
64
FOM
1.920
Monochrome Nachtansicht eines Dorfes im Tal, ruhiger im Bildrauschen, dafür weniger fein aufgelöst

Geringeres Bildrauschen, aber geringere Feinauflösung.

Röhre B

Geringeres SNR, höhere Auflösung
SNR
24
Auflösung lp/mm
80
FOM
1.920
Dieselbe monochrome Nachtansicht, feiner aufgelöst, dafür mit sichtbarem Bildrauschen

Etwas höheres Bildrauschen, aber feinere Details erkennbar.

Identischer FOM bedeutet nicht identische Bildqualität.

Der FOM kombiniert SNR und Auflösung, berücksichtigt jedoch weder EBI, Halo und Verstärkung noch die spektrale Empfindlichkeit oder die Leistung des optischen Gesamtsystems.
Eigenes Rechenbeispiel mit identischem FOM von 1.920. Beide Felder zeigen dasselbe KI-generierte Ausgangsbild von PROBATUM; Weichzeichnung und Rauschen wurden gezielt hinzugefügt. Es handelt sich weder um Messbilder noch um Aufnahmen durch ein Nachtsichtgerät. Aus der Darstellung lassen sich keine Reichweiten ableiten.

Systemunterschiede: Ionenbarriere, Auto-Gating, Bildfarbe

Filmed, thin-filmed und unfilmed

Bei klassischen GaAs-Röhren dient eine Ionenbarriere dem Schutz der Photokathode. Die Schicht beeinflusst zugleich den Elektronentransport. Dünnere oder entfallende Schichten sind konstruktive Weiterentwicklungen. L3Harris beschreibt seine unfilmed-Technik ausdrücklich als Gen III. Die Angabe unfilmed ist folglich weder eine eigene Generation noch ein vollständiger Leistungsnachweis.210

Auto-Gating ist keine Licht-Unempfindlichkeit

Auto-Gating steuert den Betriebszyklus der Photokathodenspannung durch schnelles Schalten. Es kann die Abbildungsleistung bei wechselnden oder hohen Lichtpegeln verbessern. Davon zu unterscheiden sind die automatische Helligkeitsregelung und reine Schutzschaltungen. Keine dieser Bezeichnungen erlaubt pauschal die Annahme, ein Gerät sei gegen jede starke Lichtquelle oder gegen Laserbestrahlung geschützt.9

Green Phosphor und White Phosphor

Die Bildfarbe entsteht am Phosphorschirm. P43 wird häufig für grüne, P45 für weiße Darstellungen verwendet. Ein weißes Phosphorbild bleibt ein monochromes Bild; es gibt die Farben der Szene nicht wieder. Bei Vergleichen müssen die übrigen Röhrendaten kontrolliert werden: Die US Army beschreibt beispielsweise Systeme, bei denen zugleich Phosphor und Leistungsmerkmale verändert wurden. Ein solcher Vergleich isoliert den Farbeffekt nicht.411

Bauformen moderner Nachtsichtgeräte

Die Geometrie eines Geräts bestimmt, wie der Beobachter das Bild nutzen kann. Zwei Okulare, zwei Röhren und ein breites Sichtfeld sind drei verschiedene Merkmale. Für einen Vergleich müssen die optischen Kanäle und ihre Anordnung beschrieben werden.

Soldat richtet ein Panorama-Nachtsichtgerät mit vier Röhren am Helm aus
Panoramasystem mit vier Röhren (GPNVG-18) während einer Erprobung. Eine größere Zahl von Röhren erweitert die Winkelabdeckung, sagt aber nichts über die Qualität des Einzelbildes. Foto: Lance Cpl. Rhita Daniel, U.S. Marine Corps (VIRIN 180319-M-OB268-0120), gemeinfrei als Werk der US-Bundesregierung, über Wikimedia Commons.

Aktuelle Beispiele illustrieren die Vielfalt: L3Harris führt die binokulare AN/PVS-31-Familie sowie Panoramasysteme, THEON bietet MIKRON-D als binokulares Bildverstärkersystem an, und SIONYX OPSIN steht für digitale Nachtsicht. Diese Nennung ist eine Typenillustration, keine Rangliste und keine Beschaffungsempfehlung.51213

Clip-on-Nachtsichtvorsatz AN/PVS-30 in Seitenansicht vor weißem Hintergrund
Nachtsichtvorsatz zur Montage vor einem Zielfernrohr (AN/PVS-30). Genau diese Bauform wird rechtlich anders beurteilt als ein reines Beobachtungsgerät. Foto: PEO Soldier, U.S. Army, gemeinfrei als Werk der US-Bundesregierung, über Wikimedia Commons.

16 mm und 18 mm beschreiben Röhrenformate, nicht Leistungsklassen. Exosens bietet 4G auch in 16 mm an. Allein der Durchmesser belegt weder das Sichtfeld noch die optische Systemleistung.4

Abb. 6 · Bauformen

Optische Kanäle und ihre Anordnung

Die Schemata zeigen links die Röhren oder Kanäle, rechts die Augen des Beobachters. Zwei Okulare bedeuten nicht automatisch zwei unabhängige Ansichten.

  • Monokular

    Ein optischer Kanal für ein Auge. Gewicht, Montage, Sichtfeld und Sehaufgabe sind zusammen zu bewerten.
  • Binokular

    Zwei getrennte Kanäle, je einer pro Auge. Kann stereoskopische Information liefern; die passende Justierung bleibt wesentlich.
  • Biokular

    Eine Bildquelle wird beiden Augen gezeigt. Zwei Okulare bedeuten hier gerade nicht zwei unabhängige Ansichten.
  • Panoramasystem

    Zusätzliche Kanäle erweitern die Winkelabdeckung. Eine größere Zahl von Röhren ist keine Garantie für bessere Einzelbildqualität.
  • Vorsatz, Aufsatz, Zielgerät

    Funktionale Einbindung in ein Zielsystem. Mechanische und optische Eigenschaften sowie die rechtliche Zweckbestimmung sind gesondert zu prüfen.
Schematische Darstellung der Kanalanordnung, nicht maßstäblich und ohne Aussage zu Sichtfeld oder Bildqualität. Bauformbeschreibungen nach Herstellerangaben und Glossar (Quellen 5, 9, 12, 13). Grafik: PROBATUM.

Recht in Deutschland: Beobachten und Zielen unterscheiden

Die rechtliche Prüfung beginnt bei der konkreten Zweckbestimmung und Ausführung. Der alltagssprachliche Oberbegriff Nachtsichtgerät reicht dafür nicht aus. Insbesondere muss geklärt werden, ob das Produkt ein reines Beobachtungsgerät ist oder als Vorrichtung für eine Schusswaffe beziehungsweise deren Zielhilfsmittel bestimmt ist.

Grundsätzlich verbotene waffenbezogene Technik

Anlage 2 Abschnitt 1 Nr. 1.2.4.2 WaffG erfasst für Schusswaffen bestimmte Nachtsicht- und Nachtzielgeräte mit Waffenmontage sowie Nachtsichtvorsätze und Nachtsichtaufsätze für Zielhilfsmittel, soweit die dort genannten technischen Voraussetzungen vorliegen. Anlage 1 enthält die zugehörigen Begriffsbestimmungen. Reine Beobachtungsgeräte fallen nicht allein wegen ihrer Bildverstärkung unter dieses Verbot.1415

Gehäuse, Adapterlösung, bestimmungsgemäße Verwendung und angebotene Gesamtkonfiguration müssen gemeinsam betrachtet werden. Eine bloße Händlerbezeichnung als Beobachtungsgerät erledigt diese Prüfung nicht. Umgekehrt macht eine Kopf- oder Helmmontage allein aus einem Beobachtungsgerät noch kein Nachtzielgerät.

Die Jagdschein-Ausnahme ist begrenzt

Paragraf 40 Absatz 3 WaffG erlaubt Inhabern eines gültigen Jagdscheins für jagdliche Zwecke den Umgang mit den dort bezeichneten Nachtsichtvorsätzen und Nachtsichtaufsätzen. Jagdrechtliche Verbote und Beschränkungen bleiben ausdrücklich bestehen. Die Regelung ist deshalb weder eine allgemeine Freigabe für sämtliche Nachtzielgeräte noch für beliebige nichtjagdliche Verwendungen.16

Die waffenrechtliche Berechtigung und die jagdrechtliche Zulässigkeit einer konkreten Verwendung sind zwei verschiedene Fragen. Für eine belastbare Aussage sind unter anderem Bundesland, Wildart, Geräteausführung, Nutzerberechtigung und Zweck relevant.

Infrarotbeleuchtung separat beurteilen

Für Schusswaffen bestimmte Vorrichtungen zur Beleuchtung oder Markierung des Ziels werden gesondert erfasst. Die Begriffsbestimmung für Zielscheinwerfer schließt unsichtbares Licht ein. Aus der Ausnahme für Nachtsichtvorsätze lässt sich daher keine pauschale Erlaubnis für Waffenlampen oder Infrarot-Zielbeleuchter ableiten.1415

Ausnahmen und behördlicher Auftrag

Paragraf 40 Absatz 2 betrifft Tätigkeiten aufgrund eines gerichtlichen oder behördlichen Auftrags. Absatz 4 eröffnet Ausnahmen durch das Bundeskriminalamt unter den gesetzlichen Voraussetzungen. Eine Forschungs- oder Gutachtertätigkeit ist für sich genommen keine automatische Ausnahme vom Verbot. Maßgeblich ist die tatsächlich einschlägige Rechtsgrundlage beziehungsweise Genehmigung.16

Abb. 7 · Rechtsrahmen

Deutschland, Schweiz und Österreich im Vergleich

Rechtsüberblick mit Abrufstand 10. Oktober 2026. Die Übersicht beurteilt kein bestimmtes Produkt und keine individuelle Erlaubnis.

DE

Deutschland

Verbot mit eng begrenzten Ausnahmen
Beobachtungsgerät
Fällt nicht allein wegen seiner Bildverstärkung unter das Verbot.
Waffenbezogene Technik
Für Schusswaffen bestimmte Nachtsicht- und Nachtzielgeräte mit Waffenmontage sowie Vorsätze und Aufsätze für Zielhilfsmittel sind verbotene Gegenstände.
Jagdliche Nutzung
Jagdscheininhaber dürfen die bezeichneten Vorsätze und Aufsätze zu jagdlichen Zwecken nutzen. Jagdrechtliche Verbote bleiben bestehen.
Rechtsgrundlage
WaffG Anlage 1 und Anlage 2, Paragraf 40 Absätze 2 bis 4.
CH

Schweiz

Waffenzubehör, Ausnahmebewilligung nötig
Beobachtungsgerät
Darf nicht mit einem Nachtsichtzielgerät gleichgesetzt werden.
Waffenbezogene Technik
Nachtsichtzielgeräte werden als verbotenes Waffenzubehör geführt. Erwerb und Besitz sind grundsätzlich nur mit kantonaler Ausnahmebewilligung möglich; erfasst sind auch besonders konstruierte Bestandteile wie Montagevorrichtungen.
Einfuhr
Zusätzlich sind die Regeln der Zentralstelle Waffen zu beachten. Rechtmäßiger Besitz im Ausland ersetzt die Schweizer Prüfung nicht.
Rechtsgrundlage
fedpol, Übersicht verbotener Waffen; Waffenverordnung SR 514.541.
AT

Österreich

Kein allgemeines Verbot, Schranke im Jagdrecht
Übertragbarkeit
Die deutsche Verbotsregel darf nicht auf Österreich übertragen werden.
Waffenbezogene Technik
In der geprüften Aufzählung des Paragrafen 17 WaffG 1996 findet sich kein entsprechendes allgemeines Nachtzielgeräteverbot.
Jagdliche Nutzung
Die Regelung erfolgt auf Landesebene, etwa Paragraf 95 NÖ Jagdgesetz und Paragraf 33a NÖ Jagdverordnung. Eine pauschale Aussage wäre zu ungenau.
Rechtsgrundlage
WaffG 1996 Paragraf 17; jeweiliges Landesjagdrecht.

Drei getrennte Prüfungsebenen

Nationale Geräteeinordnung, Berechtigung zur konkreten Verwendung und Genehmigungen für die grenzüberschreitende Bewegung sind getrennt zu prüfen. Bildverstärkerröhren und bestimmte elektrooptische Geräte können von Güterlisten erfasst sein.
Zusammenstellung nach amtlichen Normquellen und Behördenangaben (Quellen 14 bis 21). Abruf- und Bearbeitungsstand 10.10.2026. Keine Rechtsberatung und keine Einzelfallprüfung. Übersicht: PROBATUM.

Schweiz, Österreich und der grenzüberschreitende Umgang

Die Schweizer Regelungen behandeln Nachtsichtzielgeräte als Waffenzubehör. fedpol führt sie in der Übersicht verbotener Waffen beziehungsweise verbotenen Waffenzubehörs. Für Erwerb und Besitz ist grundsätzlich eine kantonale Ausnahmebewilligung erforderlich. Die Waffenverordnung erfasst zudem besonders konstruierte Bestandteile, darunter Montagevorrichtungen für Laser- und Nachtsichtzielgeräte.1718 Bei einer Einfuhr sind zusätzlich die Regeln der Zentralstelle Waffen zu berücksichtigen. Dass ein Gegenstand im Ausland gekauft wurde oder dort rechtmäßig besessen wird, ersetzt die Schweizer Prüfung nicht.19

In Österreich darf die deutsche Verbotsregel nicht übernommen werden. In der geprüften Aufzählung des Paragrafen 17 WaffG 1996 findet sich kein entsprechendes allgemeines Nachtzielgeräteverbot.20 Damit ist jedoch noch keine konkrete Jagdverwendung freigegeben, denn die jagdrechtliche Regelung erfolgt auf Landesebene. Beispielsweise enthält Paragraf 95 des niederösterreichischen Jagdgesetzes Vorschriften zu künstlichen Nachtzielhilfen, Paragraf 33a der Jagdverordnung konkretisiert die Geräte. Für die Prüfung sind daher Land, aktuelle Normfassung, zulässige Technik, Wildart und mögliche weitere Voraussetzungen festzustellen.21

Exportrecht ist eine weitere Prüfungsebene

Die zivile Erwerbbarkeit eines Produkts im Inland sagt wenig darüber aus, ob es exportiert, reexportiert oder auf eine Auslandsreise mitgenommen werden darf. Bildverstärkerröhren und bestimmte elektrooptische Geräte können von Güterlisten erfasst werden. Das BAFA veröffentlicht die einschlägige Kategorie 6 der Dual-Use-Liste; die US-Regeln enthalten ebenfalls Kontrollen für bestimmte Nachtsichttechnik.2223

Nicht jedes US-Gerät fällt automatisch unter dieselben Regeln. SIONYX gibt das OPSIN auf seiner Produktseite beispielsweise als EAR99 an. Diese Herstellerangabe ist kein Freibrief für sämtliche Ziele, Endnutzer und Verwendungen. Sie zeigt vielmehr, warum die konkrete Klassifizierung des einzelnen Geräts entscheidend ist.5

Wie es weitergeht

Teil 2 der Serie entwickelt ein reproduzierbares Prüfschema mit definierten Sehaufgaben und einer getrennten Bewertung von Röhren- und Systemleistung. Dazu gehören die Festlegung der Sehaufgabe, die Dokumentation der Szene und ein Verfahren, mit dem Beobachterleistungen vergleichbar werden.

Zu dieser Fassung

Dies ist eine redaktionelle Fassung. Herstellerdaten sind als solche gekennzeichnet. Der Beitrag enthält keine eigenen Gerätevergleichsmessungen, beurteilt kein bestimmtes Produkt und ersetzt weder eine Einzelfallprüfung noch eine Rechtsberatung. Abruf- und Bearbeitungsstand sämtlicher Quellen ist der 10. Oktober 2026.

Abbildungsnachweis

Die Abbildungen 1 bis 4 sowie 6 und 7 sind eigene schematische Darstellungen von PROBATUM; sie ersetzen keine Konstruktionszeichnungen und keine Kalibrierbilder. Abbildung 5 verwendet ein eigenes, KI-generiertes Ausgangsbild, dessen Schärfe und Rauschen zur Veranschaulichung gezielt verändert wurden. Die Fotografien stammen aus gemeinfreien Beständen der US-Streitkräfte und sind jeweils an der Bildunterschrift nachgewiesen.

References

Quellen und Nachweise

Herstellerunterlagen, Normbegriffe, Behördenpublikationen und Rechtsquellen. Die Nummern entsprechen den Fußnoten im Text. Abruf- und Bearbeitungsstand: 10.10.2026. Herstellerunterlagen beschreiben Produkte und technische Ansätze, belegen aber keine unabhängige Überlegenheit.

  1. Hamamatsu Photonics: Image Intensifiers. Technische Herstellerdokumentation zu Aufbau, Mikrokanalplatte und Begriffen, darunter EBI.https://www.hamamatsu.com/content/dam/hamamatsu-photonics/sites/documents/99_SALES_LIBRARY/etd/II_TII0007E.pdf
  2. L3Harris: Guide to Gen III Image Intensifier Tube Technology. Herstellerleitfaden; vergleichende Überlegenheitsbehauptungen werden nicht übernommen.https://www.l3harris.com/resources/guide-gen-iii-image-intensifier-tube-technology
  3. Photonis: Differences between Gen3 and 4G image intensification technology, 2020. Primärquelle für die Zuordnung von 4G zur Hybrid-Multialkali-Technik.https://www.exosens.com/system/files/2020-10/Difference_Gen3_4G_english_version.pdf
  4. Exosens: Produktinformationen zu den Bildverstärkerröhren 4G und 5G. Herstellerangaben zu FOM, Phosphor und Formaten; die 5G-Seite ist unter exosens.com/products/image-intensifier-tube-5g abrufbar.https://www.exosens.com/products/image-intensifier-tube-4g
  5. SIONYX: OPSIN, Produktseite mit technischen Angaben. Herstellerquelle zu digitalem Sensor, Display und angegebener Exportklassifizierung; keine eigene Leistungsmessung.https://www.sionyx.com/products/opsin
  6. Teledyne FLIR: Guide zur kosteneffizienten Integration von Wärmebildoptik. Herstellerquelle zu Infrarotoptik und zur fehlenden Transmission konventionellen Glases.https://oem.flir.com/learn/discover/a-guide-on-cost-effective-thermal-lens-integration-what-to-know-for-defense-and-autonomous-vehicle-applications/
  7. Teledyne FLIR: Can Thermal Imaging See Through Fog and Rain? Herstellerquelle zu atmosphärischen Grenzen und zu Unterschieden zwischen den Infrarotbändern.https://www.flir.com/discover/rd-science/can-thermal-imaging-see-through-fog-and-rain/
  8. ISO/FDIS 14132-5: Optics and photonics, Vocabulary for telescopic systems, Part 5: General terms for night vision devices. Normentwurf, hier ausschließlich als Begriffsquelle genutzt; keine Behauptung einer Prüfung oder Zertifizierung nach dieser Norm.https://www.iso.org/standard/88987.html
  9. GSCI: Night Vision Glossary. Hersteller-Glossar zu Auto-Gating, Helligkeitsregelung, EBI, Gain und Bauformen.https://www.gsci.net/resources/night-vision-glossary/
  10. L3Harris: Unrivaled Unfilmed Gen III Image Intensification Tube Technology. Herstellerquelle zu GaAs und unfilmed; Marketingurteile werden nicht als unabhängiges Prüfergebnis behandelt.https://www.l3harris.com/all-capabilities/unrivaled-unfilmed-gen-iii-image-intensification-tube-technology
  11. US Army Combat Readiness Center: Flightfax Nr. 85, Januar 2020, Beitrag zu White-Phosphor-Nachtsichtgeräten. Behördliche Fachpublikation; Beispiel eines Vergleichs mit zugleich veränderten Röhrenmerkmalen.
  12. L3Harris: Binocular Night Vision Device AN/PVS-31. Aktuelle Herstellerseite zu Bauform und Gerätefamilie.https://www.l3harris.com/all-capabilities/binocular-night-vision-device-bnvd-an-pvs-31
  13. THEON: MIKRON-D, Dedicated Night Vision Binocular. Aktuelle Herstellerseite zu zwei Röhren sowie Hand-, Kopf- und Helmnutzung.https://theon.com/en/products/night-vision-devices/mikron-d
  14. Deutschland, Waffengesetz, Anlage 1: Begriffsbestimmungen. Amtlicher Gesetzestext, Abschnitt 1 Unterabschnitt 1.https://www.gesetze-im-internet.de/waffg_2002/anlage_1.html
  15. Deutschland, Waffengesetz, Anlage 2: Waffenliste. Amtlicher Gesetzestext, Abschnitt 1 Nr. 1.2.4.https://www.gesetze-im-internet.de/waffg_2002/anlage_2.html
  16. Deutschland, Waffengesetz, Paragraf 40: Verbotene Waffen. Amtlicher Gesetzestext, Absätze 2 bis 4 zu behördlichem Auftrag, Jagdschein-Ausnahme und Ausnahmen des Bundeskriminalamts.https://www.gesetze-im-internet.de/waffg_2002/__40.html
  17. Schweiz, fedpol: Verbotene Waffen und verbotenes Waffenzubehör. Behördenquelle zu Ausnahmebewilligung und Nachtsichtzielgeräten.https://www.fedpol.admin.ch/fedpol/de/home/sicherheit/waffen/verboten.html
  18. Schweiz, Waffenverordnung WV vom 2. Juli 2008, SR 514.541. Amtliche Normquelle zu besonders konstruierten Bestandteilen von Waffenzubehör.https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2008/767/de
  19. Schweiz, fedpol: Einfuhr von Waffen und Munition. Behördenquelle zur Einfuhr von Waffen und Waffenzubehör.https://www.fedpol.admin.ch/fedpol/de/home/sicherheit/waffen/einfuhr.html
  20. Österreich, Waffengesetz 1996, Paragraf 17 (Verbotene Waffen). Amtliche konsolidierte Normquelle im Rechtsinformationssystem des Bundes.https://www.ris.bka.gv.at/NormDokument.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=10006016&Paragraf=17
  21. Österreich, Niederösterreich: NÖ Jagdgesetz 1974, Paragraf 95, sowie NÖ Jagdverordnung, Paragraf 33a (Verwendung künstlicher Nachtzielhilfen). Beispiel des Landesjagdrechts; die geltende Fassung des Jagdgesetzes ist im Rechtsinformationssystem unter Gesetzesnummer 20000559 abrufbar.https://www.ris.bka.gv.at/eli/lgbl/NI/6500/1/P33a/LNO40085996
  22. Deutschland, BAFA: Dual-Use-Güterliste, Anhang I Kategorie 6 (Sensoren und Laser). Amtliche Güterlistenquelle; eine Einzelfallklassifizierung nach der jeweils geltenden Liste bleibt erforderlich.https://www.bafa.de/SharedDocs/Downloads/DE/Aussenwirtschaft/afk_gueterlisten_dual_use_anhang_1_kategorie_6.pdf
  23. USA, Bureau of Industry and Security: Export Administration Regulations, Part 742. Amtliche Regulierungsquelle mit Kontrollen für bestimmte Bildverstärker- und Nachtsichttechnik.https://www.ecfr.gov/current/title-15/subtitle-B/chapter-VII/subchapter-C/part-742
Porträt von Moritz Krautscheid
Foto: LOWREADY MAGAZINE
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Moritz Krautscheid

Co-Founder PROBATUM · Chefredakteur LOWREADY MAGAZINE

Moritz Krautscheid ist Gründer und Chefredakteur von LOWREADY MAGAZINE und zweifach staatlich zertifizierter Ausbilder für Verteidigungsschießen. Er ist Jäger und Sportschütze und arbeitet seit rund zehn Jahren als Content Creator und strategischer Berater für die Waffen- und Ausrüstungsbranche. Bei PROBATUM verantwortet er die redaktionelle Linie der Fachbeiträge.